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In Schleswig-Holstein gibt es zwei Orte mit dem Namen Osterby. Der Namensvetter liegt im Kreis Schleswig-Flensburg und gehört zum Amt Schafflund. Unser Osterby liegt ca. 6 km westlich von Eckernförde im Grundmoränenbereich der letzten Eiszeit. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 984 Hektar entlang der Osterbek in einer hügeligen Landschaft. Unter den Sand-, Lehm- und Kreideschichten lagert ein mächtiger Steinsalzstock. Die Kreide ist in Osterby besonders stark aufgewölbt, so dass in den 20er Jahren ein Abbau versucht wurde, der aber am starken Grundwasserdruck scheiterte. Osterby gehört zum Amt Hüttener Berge und zur Kirchengemeinde Hütten. Die wenigen, aber leistungsfähigen landwirtschaftlichen Betriebe sind größtenteils aus dem Ortskern ausgesiedelt. Im Ort sind einige Handwerksbetriebe ansässig. Osterby zählt heute knapp 1.000 Einwohner, die überwiegende Zahl pendelt zur Arbeit ins nahe gelegene Eckernförde oder in andere Städte. Die Kinder besuchen die Schulen in Eckernförde. Eine Gaststätte , ein Kaufmann und zwei Kindergärten machen das Wohnen in Osterby für Jung und Alt attraktiv. Das rege Dorfleben wird von sehr aktiven Vereinen und Verbänden geprägt. Höhepunkt ist das jährliche Dorffest am letzten Wochenende im Juli. Der Name Osterby bedeutet das "östliche Dorf". Es wird erstmals 1528 als "Osterbwj" urkundlich erwähnt und taucht 1542 in der Steuerliste des Amtes Gottorf auch als "Osterbui" mit 11 Hufnern und 7 Wurtsitzern (nach heutigen Vorstellungen 11 größere und 7 kleinere Bauern) auf. Die Endung "-by" deutet auf eine frühere jütische Siedlung hin. Eine besondere geschichtliche Bedeutung hat der Fund des Kopfes einer Moorleiche im Köhlmoor. Die Haartracht - ein sog. Suebenknoten - stellt das erste Original dieses Haarknotens dar, der bereits von Tacitus beschrieben wurde und bisher nur von schriftlichen Überlieferungen bekannt war. Im Wappen der Gemeinde Osterby wird dieser Suebenknoten dargestellt.
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Seite aktualisiert am 23. Januar 2008 |